Schulz Metallveredelung GmbH Hamburg - Oberflächenbeschichtung, Metallveredelung und Galvanotechnik aus Hamburg

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70 Jahre Metallveredelung in Hamburg

Hartchrom

Hartchrom ist ein Oberflächenschutz, der sich durch folgende Eigenschaften besonders auszeichnet:

Hartchrom bezeichnet im Gegensatz zum Glanzchrom einen erheblich dickeren Chromüberzug, der sich je nach Anwendung bis zu mehreren Millimetern auf das Grundmaterial aufbringen lässt.
Das Hartverchromen gewährleistet eine Standzeitverlängerung bei Verschleißteilen um ein Vielfaches und garantiert damit störungsfreie Maschinenlaufzeiten. Hochwertige Bauteile können durch die Hartverchromung wieder verwendungsfähig gemacht werden.

Unser Leistungsumfang umfasst konventionelle Beschichtungen, sowie auch die korrosionbeständigere mikrorissige Hartchchrombeschichtung.

Das Verchromen von Neuteilen sowie Reparaturverchromungen in Teilbereichen des Werkstückes als auch eine komplette hauseigene Neuanfertigung bei zu starken Beschädigungen (Rohmaterial -> Zerspanung > Rundschleifen > Hartverchromung) gehören seit über 50 Jahren zu unserem Produktionsschwerpunkt.

In unserem Hause erfolgt die Bearbeitung von Einzel- und Serienteilen in jeder gewünschten Schichtstärke je nach Wunsch und Beanspruchung der Teile.

max. Bearbeitungsgröße:  
Länge: 4.800 mm
Ø: 500 mm
Gewicht: 2 Tonnen
Grundmaterialien: Stahl, Edelstahl

Eine über 50 Jahre lange Erfahrung auf dem Gebiet der Hartverchromung, Fachkompetenz sowie individuelle Beratung und kurze Liefertermine haben uns zu einem der führenden Anbieter dieser Oberflächentechnologie gemacht.

Was ist Hartverchromen?

Hartchrom bezeichnet im Gegensatz zum Glanzchrom (Badarmaturen, Motorradteile, etc.) einen wesentlich dickeren Chromüberzug, der sich je nach Anwendung bis zu mehreren Millimetern aufbringen lässt. Bei einer Glanzverchromung sind nur wenige tausendstel mm erforderlich. Bei der Hartverchromung wird Chrom direkt, ohne Zwischenschichten in unterschiedlichen Schichtdicken auf das Material aufgebracht. Hinsichtlich Ihrer chemischen und physikalischen Eigenschaften gibt es zwischen Hart- und glanzchromschichten keinen Unterschied.

Einsatzbereiche

Hartchromschichten dienen in erster Linie ausschließlich dem Verschleißschutz. Die Hartverchromung hat auf Grund ihrer guten technischen, chemischen und physikalischen Eigenschaften in der gesamten Industrie ein breites Anwendungsgebiet gefunden. Die Dicke der technischen Chromschichten, die in der Regel zwischen 15 und 500 µm liegt, hängt von der zu erwartenden mechanischen oder chemischen Beanspruchung des verchromten Werkstückes ab.

Einsatzbeispiele

Vorteile der Hartverchromung

Die Hartverchromung als zukunftsweisende Oberfläche ist überall dort im Einsatz, wo es auf hohe Härte (68-72 HRC) ohne Materialverzug, geringen Verschleiß, minimales Adhäsionsvermögen und Korrosionsbeständigkeit ankommt. Hartchromschichten zeichnen sich infolge ihrer besonderen Struktur durch folgende Eigenschaften aus:

Schichteigenschaften

Hartchromprozess

Chrom wird in einem galvanischen Bad elektrolytisch auf das Grundmaterial abgeschieden. Die Elektronen, die zur Reduktion des Chromions zum metallischen Chrom notwendig ist, liefert ein Gleichrichter. Das bedeutet, daß sich auf dem Werkstück nur dort Chrom abscheidet, wo sich gegenüberliegend eine Elektrode (Anode) befindet. Aufgrund der Feldlinienverteilung entsteht wie bei allen elektrolytisch arbeitenden Bädern an den strombegünstigeten Stellen des Werkstücks ein Kantenaufbau. Dieser kann jedoch mit geeigneter Gestelltechnik vermindert werden. Das übliche Harchomprozess wird bei Temperaturen zwischen 50 und 60°C durchgeführt.

Die Chromschichtdicke hängt von der erwarteten mechanischen oder chemischen Beanspruchung des verchromten Werkstückes ab.

Oberflächenbeschaffenheit für die Hartverchromung

Zur Vorbereitung für die Hartverchromung sollten die Werkstücke möglichst geschliffen bzw. bandpoliert werden. Je kleiner die Rautiefe desto besser der Gefügebau und die Homogenität der Chromschicht. Die Gleichmäßigkeit und Geschlossenheit einer Hartchromschicht hängt von der Güte der Oberfläche vor der Verchromung ab. Unebenheiten, Poren, Kratzer, Riefen, Risse oder Strukturfehler werden durch die Hartchromschicht weder überdeckt oder eingeebnet noch ausgeglichen.

Korrosionsbeständigkeit

Vorweg ist zu sagen, dass Hartchromschichten in erster Linie als Verschleißschutz dienen. Die Korrosionsbeständigkeit ist bei dünneren Schichten < 50 µm nur bedingt gegeben. Eine gängige Schutzverchromung mit 20-30 µm Schichtdicke hält einem Salzsprühtest nach DIN EN ISO 9227 ca. 40 h gegen Grundmetallkorrosion stand. Eine Erhöhung kann durch Aufbringen von Polierpasten verbessert werden. Für starke Korrosionsbeanspruchung ist eine vorige Unternickelung des Werkstückes zu empfehlen. Hartchromschichten halten i.d.R. allen alkalischen Medien stand. In sauren Medien insbesondere Salzsäure sind Hartchromschichten nicht standhaft.

Lesen Sie auch unser Informationsblatt zum Hartverchromen!

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